
Das Wirtschaftsmagazin Wirtschaftsforum.de hat BAFATEX in Wipperfürth vorgestellt. Im Interview erklären Konstantin Dreyer, Vertreter der Eigentümer, und Vertriebsleiter Nardo Rebecchi, was BAFA®-Fadengelege besonders macht.
Bei Fadengelegen werden die Fäden nicht verwebt, sondern gelegt und an den Kreuzungspunkten mit einem Bindemittel verbunden. Das Ergebnis ist eine sehr leichte und zugleich stabile Verstärkung. Durch die diagonale Struktur nehmen BAFATEX-Gelege Kräfte in mehr Richtungen auf als rechtwinklige Konstruktionen, und die Maschenweite lässt sich flexibel an Kundenanforderungen anpassen.
Die Anwendungen sind entsprechend vielfältig: Ski, Verpackungen wie Kartoffelsäcke, Unterseekabel, Segel und Hightech-Bauteile aus Carbon. Betreut werden Kunden vor allem im deutschsprachigen Raum, projektbezogen aber auch in Nordamerika und Asien – mit klarem Bekenntnis zu „Made in Germany“. Zuletzt sind zudem vermehrt Anfragen aus dem Verteidigungsbereich eingegangen, etwa für Schutznetze zur Drohnenabwehr.
Seit Mitte 2025 hält eine Familie aus Salzburg gemeinsam mit Geschäftsführer Christoph Schroeder die Mehrheit an BAFATEX. Produktion und Know-how bleiben in Wipperfürth. Die Ziele für die kommenden Jahre: Mitarbeitende halten, neue Talente gewinnen sowie Vertrieb und Produktion weiter ausbauen.